CDU Arbeitskreis Südpfalz zu Bienwaldautobahn

Der CDU Arbeitskreis Südpfalz hat sich in seiner jüngsten Sitzung mit dem Thema Lückenschluss zwischen der A 65 und der französischen Grenze beschäftigt. „Die südpfälzische CDU spricht sich eindeutig gegen die von der SPD-Landesregierung geplante Hagenbach-Variante aus“, so der Leiter des Arbeitskreises, der südpfälzische Bundestagsabgeordnete Dr. Thomas Gebhart.


Die SPD-Landesregierung wird aufgefordert, endlich umzudenken und ihre Pläne zurückzunehmen. Der Landauer Kreisvorsitzende Gerhard Müller betont „Es ist nicht nachvollziehbar, dass für eine von den Menschen in der Region nicht akzeptierte Variante über 70 Millionen Euro ausgegeben werden sollen, während ein verkehrssicherer Ausbau der B9 sicherlich wesentlich günstiger wäre.“

Der Landtagsabgeordnete des Kreises Germersheim, Martin Brandl, wirbt um Unterstützung bei den Bürgerinnen und Bürgern gegen die Hagenbach-Variante. „Die Hagenbach-Variante ist die denkbar schlechteste Lösung. Die Landesregierung agiert stur gegen die Interessen der Menschen in der Region“, so Brandl. Auf der Internet-Seite www.brandl-martin.de können Unterschriftenlisten heruntergeladen werden.

Michael Koch, CDU-Landtagskandidat im Wahlkreis Südliche Weinstraße, betont: „Der vorgesehene Rückbau der B 9 macht keinen Sinn und wäre beispielsweise für eine Einkaufsstadt wie Kandel sehr nachteilig.“ Georg Kern, stellvertretender Vorsitzender des CDU-Kreisverbandes Südliche Weinstraße, gibt zu Bedenken: „Die  ohnehin schon bestehende hohe Verkehrsbelastung am Wörther Kreuz würde durch die Hagenbach-Variante stark steigen.“

Die CDU-Vertreter fordern, dass die Verkehrssicherheit auf der vorhandenen B 9-Trasse möglichst rasch erhöht werden müsse. Zudem müsse jede Lösung sicherstellen, dass vorhandene Straßen im Interesse der Menschen in der Region erhalten bleiben. Nach Auffassung der CDU solle es keinen Rückbau bereits vorhandener Straßen geben. Der teilweise Rückbau der B 9 sowie der K 19 ist nach Plänen der Landesregierung Bestandteil der Hagenbach-Variante.

„Es liegt nun am Land, die Pläne zur Hagenbach-Variante zurückzunehmen und stattdessen eine akzeptable Lösung zu finden. Die Landesregierung solle endlich auf die betroffenen Kommunen zugehen, fordert Thomas Gebhart.

Der Arbeitskreis Südpfalz setzt sich zusammen aus den Spitzen der drei CDU-Kreisverbände Südliche Weinstraße, Landau und Germersheim.

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