CDU: Friedenspflicht bei Geothermie muss eingehalten werden, 16. Februar 2011
Die CDU im Kreis Germersheim fordert in den Sachen Geothermie, dass die Friedenspflicht während der Mediation unbedingt eingehalten werden muss. Der erweiterte CDU-Kreisvorstand hat in seiner gestrigen Sitzung einstimmig ein entsprechendes Votum beschlossen, wie der Kreisvorsitzende Dr. Thomas Gebhart und der Landtagsabgeordnete Martin Brandl mitteilen. Die CDU appelliert sowohl an die Landesregierung als auch an die beteiligten Unternehmen, sich daran zu halten.
„Es kann nicht sein, dass während der Gespräche Fakten geschaffen werden und die Arbeiten am Bohrplatz losgehen, wie von der Firma geo energy für Schaidt angekündigt. Welchen Sinn machen dann die Gespräche?“, fragen Brandl und Gebhart. Die CDU vertritt die Position, dass ein Mediationsverfahren einhergehen muss mit einem Moratorium, das heißt dem Verzicht auf den Beginn weiterer Bohrungen.
Nach wie vor sieht die CDU in der Geothermie eine Option für die Zukunft, aber Sicherheit muss Vorrang haben. Es mache keinen Sinn, gegen den Willen der Bevölkerung neue Bohrungen durchzudrücken. Die Sorgen der Bürger müssen ernst genommen werden. Zudem muss auf die Akzeptanz eines solchen Projektes geachtet werden. Es gehe darum, zunächst mehr Erkenntnisse und Erfahrungen zu sammeln, bevor an weiteren Stellen in der Region gebohrt wird. Bei neuen Projekten sollte auf die Bremse getreten werden.







