Rheinbrücke ist notwendig – Einwände bei Detailplanung berücksichtigen

Die CDU im Kreis Germersheim fordert, das Vorhaben einer zweiten Rheinbrücke bei Wörth nicht in Frage zu stellen, sondern umzusetzen, wie der Kreisvorsitzende Dr. Thomas Gebhart, Landrat Dr. Fritz Brechtel, Landtagsabgeordneter Martin Brandl sowie der Fraktionsvorsitzende im Kreistag und Bürgermeister von Wörth, Harald Seiter, mitteilen. Zugleich müssen im Planfeststellungsverfahren berechtigte Einwände aus der Region hinsichtlich der Detailplanung aufgenommen und berücksichtigt werden. Die CDU kritisiert damit die Haltung der Karlsruher Seite zu diesem Projekt.


Die CDU hält die Realisierung einer zweiten Rheinbrücke bei Wörth für dringend notwendig. „Wir brauchen eine zweite Rheinbrücke in der Region. Wir appellieren an die rot-grüne Landesregierung in Rheinland-Pfalz und an die grün-rote Landesregierung in Baden-Württemberg, das Projekt nicht in Frage zu stellen. Die CDU hat kein Verständnis dafür, dass sich der Karlsruher Gemeinderat mehrheitlich gegen die zweite Rheinbrücke ausgesprochen und lediglich die CDU dafür gestimmt hat. Der badischen Seite ist offenbar nicht klar, dass die Karlsruher genauso auf die Rheinbrücke angewiesen sind wie die Südpfälzer.“
Die CDU betont, dass es jetzt darum geht, in der Detailplanung berechtigte Einwände hinsichtlich des vorliegenden Plans aufzunehmen und in der weiteren Planung zu berücksichtigen. Selbstverständlich sollen die Anliegen der Betroffenen vor Ort in der weiteren Planung berücksichtigt werden. Zweifellos profitiert die ganze Region von einer Zweiten Rheinbrücke, allerdings müssen nach den derzeitigen Plänen lediglich Wörth, Maximiliansau und Jockgrim Ausgleichsflächen bereit stellen. Dies belastet die betroffenen Kommunen in unverhältnismäßiger Weise.
Ebenfalls fordert die CDU, dass die derzeitigen Pläne für die konkrete Trassenführung bzw. die Zubringer zur Brücke verbessert werden. Nach den derzeitigen Planunterlagen soll es einen Rückbau der jetzigen Zufahrt von der L 540 auf die B 9 südlich in Richtung Wörth geben. Der Wegfall dieser Zufahrt ist aus verkehrstechnischer Sicht problematisch, denn beispielsweise muss ein aus Jockgrim kommender Fahrer mit Ziel Daimler-Werk zuerst die B 10 bis zur Anschlussstelle 3 befahren, dann dort die B 10 (neu) verlassen. Danach muss er die neu geplante Kreisverkehrsanlage am Gewerbegebiet Landeshafen West in Gegenrichtung wieder auf die B 10 (neu) auffahren. Erst dann kann er auf die B 9 in Richtung Wörth wechseln. „Diese Zufahrtsmöglichkeit verlängert die Wegstrecke jedes in Richtung Wörth fahrenden Verkehrsteilnehmers um mehr als drei Kilometer. Die Folge davon wäre sicherlich eine Verlagerung von Verkehrsströmen auf die L 540 und in die Ortslage von Wörth. Dies gilt es zu verhindern.
Schließlich weist die CDU darauf hin, dass selbstverständlich Naturschutzbelange bei der Realisierung der Brücke berücksichtigt werden müssen. „Allerdings haben wir massive Zweifel, ob das geplante Angelverbot im Wörther Altwasser sinnvoll ist. Das Angeln im Altwasser und der Naturschutz lassen sich vielmehr problemlos in Einklang bringen.“
CDU: Rheinbrücke ist notwendig – Einwände bei Detailplanung berücksichtigen
Die CDU im Kreis Germersheim fordert, das Vorhaben einer zweiten Rheinbrücke bei Wörth nicht in Frage zu stellen, sondern umzusetzen, wie der Kreisvorsitzende Dr. Thomas Gebhart, Landrat Dr. Fritz Brechtel, Landtagsabgeordneter Martin Brandl sowie der Fraktionsvorsitzende im Kreistag und Bürgermeister von Wörth, Harald Seiter, mitteilen. Zugleich müssen im Planfeststellungsverfahren berechtigte Einwände aus der Region hinsichtlich der Detailplanung aufgenommen und berücksichtigt werden. Die CDU kritisiert damit die Haltung der Karlsruher Seite zu diesem Projekt.
Die CDU hält die Realisierung einer zweiten Rheinbrücke bei Wörth für dringend notwendig. „Wir brauchen eine zweite Rheinbrücke in der Region. Wir appellieren an die rot-grüne Landesregierung in Rheinland-Pfalz und an die grün-rote Landesregierung in Baden-Württemberg, das Projekt nicht in Frage zu stellen. Die CDU hat kein Verständnis dafür, dass sich der Karlsruher Gemeinderat mehrheitlich gegen die zweite Rheinbrücke ausgesprochen und lediglich die CDU dafür gestimmt hat. Der badischen Seite ist offenbar nicht klar, dass die Karlsruher genauso auf die Rheinbrücke angewiesen sind wie die Südpfälzer.“
Die CDU betont, dass es jetzt darum geht, in der Detailplanung berechtigte Einwände hinsichtlich des vorliegenden Plans aufzunehmen und in der weiteren Planung zu berücksichtigen. Selbstverständlich sollen die Anliegen der Betroffenen vor Ort in der weiteren Planung berücksichtigt werden. Zweifellos profitiert die ganze Region von einer Zweiten Rheinbrücke, allerdings müssen nach den derzeitigen Plänen lediglich Wörth, Maximiliansau und Jockgrim Ausgleichsflächen bereit stellen. Dies belastet die betroffenen Kommunen in unverhältnismäßiger Weise.
Ebenfalls fordert die CDU, dass die derzeitigen Pläne für die konkrete Trassenführung bzw. die Zubringer zur Brücke verbessert werden. Nach den derzeitigen Planunterlagen soll es einen Rückbau der jetzigen Zufahrt von der L 540 auf die B 9 südlich in Richtung Wörth geben. Der Wegfall dieser Zufahrt ist aus verkehrstechnischer Sicht problematisch, denn beispielsweise muss ein aus Jockgrim kommender Fahrer mit Ziel Daimler-Werk zuerst die B 10 bis zur Anschlussstelle 3 befahren, dann dort die B 10 (neu) verlassen. Danach muss er die neu geplante Kreisverkehrsanlage am Gewerbegebiet Landeshafen West in Gegenrichtung wieder auf die B 10 (neu) auffahren. Erst dann kann er auf die B 9 in Richtung Wörth wechseln. „Diese Zufahrtsmöglichkeit verlängert die Wegstrecke jedes in Richtung Wörth fahrenden Verkehrsteilnehmers um mehr als drei Kilometer. Die Folge davon wäre sicherlich eine Verlagerung von Verkehrsströmen auf die L 540 und in die Ortslage von Wörth. Dies gilt es zu verhindern.
Schließlich weist die CDU darauf hin, dass selbstverständlich Naturschutzbelange bei der Realisierung der Brücke berücksichtigt werden müssen. „Allerdings haben wir massive Zweifel, ob das geplante Angelverbot im Wörther Altwasser sinnvoll ist. Das Angeln im Altwasser und der Naturschutz lassen sich vielmehr problemlos in Einklang bringen.“

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