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CDU Arbeitskreis Südpfalz zu Geothermie, 26. Mai 2010 |
Der CDU Arbeitskreis Südpfalz hat sich in seiner gestrigen Sitzung mit dem Thema Geothermie (Erdwärme) in der Südpfalz beschäftigt. „Nach wie vor sehen wir in der Geothermie eine Zukunftschance im Bereich der erneuerbaren Energien. Die Sicherheit muss jedoch Vorrang haben, so der Leiter des Arbeitskreises, der südpfälzische Bundestagsabgeordnete Dr. Thomas Gebhart.
Zudem müsse auf die Akzeptanz eines solchen Projektes in der Bevölkerung geachtet werden. „Daher fordern wir die Landesregierung auf, ihre Entscheidungsspielräume zu nutzen und möglichst keine Zulassungen für neue Projekte wie zum Beispiel in Schaidt zu erteilen, bevor die Expertenkommission zum Projekt aus Landau ihre Ergebnisse vorgelegt hat. Es wäre nach den Vorkommnissen in Landau unvernünftig, die Untersuchungsergebnisse nicht abzuwarten. Die Ergebnisse der Expertenkommission sollten in weitere Entscheidungen über Geothermieprojekte einfließen.“
Die südpfälzische CDU sieht vor allem weiteren Forschungsbedarf im Bereich der Geothermie. „Es ist offenkundig, dass wir mehr Wissen darüber, unter welchen Bedingungen Geothermiekraftwerke in unserer Region sicher betrieben werden können, brauchen.“ Gebhart teilt weiter mit, dass er sich daher an das Umwelt- und das Forschungsministerium in Berlin gewendet und um Unterstützung gebeten hat.
Der Arbeitskreis Südpfalz setzt sich zusammen aus den Spitzen der drei CDU-Kreisverbände Südliche Weinstraße, Landau und Germersheim. |