Es kann nicht sein, dass Tatsachen verdreht und Fakten unsauber wiedergegeben werden. In den vergangenen Tagen gab es heftige Reaktionen auf die Berichterstattung der Rheinpfalz über unsere Pressemitteilung zu den Demonstrationen in Kandel. Diese Reaktionen bezogen sich auf die Überschrift des Artikels vom vergangenen Samstag und dem dazugehörigen Kommentar. Diese vermittelten den Eindruck, wir würden nicht gegen die unsäglichen Auftritte Rechtsextremer protestieren. Das ist falsch und entspricht auch nicht dem Inhalt unserer Mitteilung! Jeder, der unsere Pressemitteilung liest und mit den Aussagen der Rheinpfalz vergleicht, kann dies leicht nachvollziehen.

Wir haben - ganz im Gegenteil - deutlich gemacht, dass wir das Bündnis "Wir sind Kandel" unterstützen. Wir sind dort selbst aufgetreten. Wir haben die ganz klare Haltung, dass rechtsextreme Ideologien und menschenverachtende Parolen nicht mit unseren Werten vereinbar sind.

Was wir nicht tun werden: uns Veranstaltungen der Antifa als Bühne für den Protest gegen Rechtsextreme aussuchen. Für uns gibt es eine klare Trennlinie: Wir werden niemals bei einer Aktion der Antifa als Redner auftreten. Und wir haben auch kein Verständnis dafür, dass andere Parteien aus dem demokratischen Spektrum dies tun.

Wir wünschen uns, dass Kandel wieder zur Ruhe kommt.

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